Auf die traditionelle Prozession am Pfingstmontag, die immerhin schon eine fast 600jährige Geschichte aufweisen kann, muss in diesem Jahr wegen der Corona Schutzmaßnahmen entfallen.
Das Gelübde eines Umganges, welches brisanter Weise nach 1508 wegen der Bewahrung der Huckarder Bürgerschaft vor einer Epidemie gelobt wurde - damals war es die Pest in Dortmund 1508 - wird Pfarrer Ortwald in einem morgendlichen, stillen Gang mit dem Entzünden eines Lichtes an den vier Segensstationen und einem damit verbundenen Gebet erfüllen.
Im Anschluß daran sind alle eingeladen um 10.00 Uhr draußen VOR dem Urbanushaus in der Festmesse die Fürbitte des Hl. Urbanus (Gedenktag 25. Mai) auf das Dorf und seine Bewohnerinnen und Bewohner herabzurufen. Die historische Urbanusfigur von 1480, die sonst bei der Prozession mitgetragen wird, wird vor dem Altar aufgestellt. Die Feier endet mit einer Segensstation dort und dem sakramentalen Segen.
Auch draußen sind Schutzmaßnahmen einzuhalten und Abstand ist zu wahren.
Bei schlechtem Wetter findet die Messe - mit begrenzter Platzzahl - ini der Kirche statt.
Auch wenn in diesem Jahr keine Prozession stattfindet, möge doch auch an der festlichen Beflaggung der Häuser in einem umsetzbaren Rahmen festgehalten werden, so dass erkennbar bleibt, dass der Pfingstmontag für Huckarde ein besonderer Tag bleibt.