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geschrieben am: 01.04.2021

Hausandacht



Selber Ostern feiern – Gründonnerstagabend - Hausandacht

Auch zu Ostern 2021 muss aufgrund der Corona-Pandemie noch mit Einschränkungen im öffentlichen Leben gerechnet werden. Daher bieten wir  für die Heiligen Drei Tage eine kleine Reihe von Andachten in der Familie, für daheim.

(aus: Die Botschaft heute; Bergmoser und Höller Verlag)

 

Vorbereiten: Bibeltexte: Exodus 12,1-8.11-14 (Pessachmahl), Johannes 13,1-15 (Fußwaschung), 1. Korintherbrief 11,23-26 (Abendmahl); evtl. Fladenbrot/Mazzen backen, Wein/Traubensaft bereitstellen. Zum Singen evtl. unterstützende Liedbegleitungen im Internet (YouTube-Videos) suchen.

Eröffnungsgebet: Wir beginnen die Feier, dass Jesus sein Leben verschenkt hat, die Feier seines Leidens, seines Todes und seiner Auferstehung. Wir tun es: (Kreuzzeichen) Im Namen des Vaters …

Lass uns jetzt tief eintauchen in deine Liebe, Gott. Darum bitten wir dich von Herzen. Amen.

 Zur 1. Lesung: „Weißt du noch …?“ So heißt es oft, wenn Menschen miteinander feiern. Dann werden wichtige Geschichten für das Miteinander wieder und wieder erzählt. Jeder kennt sie, und doch ist es wichtig, sie neu zu erzählen, neu zu hören. Die wichtigste „Weißt du noch …?“-Geschichte des Gottesvolkes Israel hören wir jetzt: Exodus 12,1-8.11-14

Lied: Andere Lieder wollen wir singen

Evangelium: Johannes 13,1-15 (= Fußwaschung)

Impuls: Gemeinschaft lebt vom Dienst – Beispiele dafür finden; Entscheidendes geschieht oft in überraschenden, nicht selbstverständlichen Diensten

Lied/Gesang: GL 445: Ubi caritas

Fürbitten:

Wir wollen Fürbitte halten zu Jesus Christus, dem Ur­heber und Stifter des Neuen Bundes:

Wir beten für unsere Kirchen, die das Mahl Jesu nur in Spaltung und Zerrissenheit feiern: um Versöhnung der verschiedenen Glaubensformen und um Gemeinschaft in der Feier des einen Glaubens!

V: Christus, höre uns! A: Christus, erhöre uns!

Wir beten für die katholische Kirche in Deutschland, die unter den Folgen des sexuellen Missbrauchs durch Kleriker zu leiden hat und auf dem synodalen Weg versucht, Wunden zu heilen: um Überwindung von Spaltungen und neue Glaubwürdigkeit!

Wir beten für die jüdischen Gemeinden, die in diesen Tag das Pessach-Fest begehen: um Schutz vor Gefahr und um die Kraft der Hoffnung!

Wir beten für uns selber, die wir manchmal nur gleichgültig und unaufmerksam an der Messe teilnehmen: um offene Ohren und ein offenes Herz für das Geheimnis unseres Glaubens!

Wir beten für unsere Schwestern und Brüder im Glauben, die von der Corona-Krise betroffen sind: um die Kraft des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung!

Wir beten für unsere Verstorbenen, denen wir weiter in Liebe verbunden sind: um Teilnahme an deinem himmlischen Hochzeitsmahl!

Herr Jesus Christus, lass an diesem Abend die Hoff­nung lebendig sein, die dich bewegt hat, als du das Mahl mit deinen Freunden gehalten hast.

Amen.

Zur 2. Lesung: Wir haben das Evangelium nach Johannes gehört. Die anderen Evangelisten und der Apostel Paulus schreiben von einer anderen Begebenheit bei diesem letzten Essen Jesu mit seinen Jüngern: Sie erzählen, wie er Brot und Wein ausgeteilt hat als Vorzeichen dafür, dass er sein Leben nicht einbüßt, sondern verschenkt. Paulus schreibt: 1. Korintherbrief 11,23-26

Zeichenhaft Brot teilen: Verbunden mit allen, die an Christus glauben, wollen wir nun das Brot teilen (und einen Schluck Wein/Traubensaft). Evtl. ein Foto vom geteilten Brot mit anderen (über WhatsApp) teilen.

Etwas Stille, um die Verbundenheit mit Jesus und mit allen Lieben der Familie und weit darüber hinaus zu verkosten.

Lied: GL 282: Beim letzten Abendmahle

GL 378: Brot, das die Hoffnung nährt (Str. 1+3)

Abschluss: Jesus, wir danken dir für deine Nähe, für die Zeichen der Liebe, mit der du alles für uns tust. Wir danken dir für dein Vertrauen in die Liebe Gottes.

Dein Leben lang hast du den Menschen gezeigt, dass sie auf Gott vertrauen dürfen – immer!

Du hast uns zu beten gelehrt: dass wir zu Gott Vater sagen dürfen, dass sein Reich das Beste ist für uns und für alle. So wollen wir jetzt miteinander mit deinen Worten beten: Vater unser …

Uns und alle, mit denen wir verbunden sind, segne der gute Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Hans Brunner