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Kirche

Die Architektur von St. Karl Borromäus

Schlicht, wuchtig, westfälich


Die Kirche ist ein Betonbau in Dorstfelder Klinkerverblendung. Von gewaltiger Wirkung ist die Hauptfront, die in ihrer Schwere und Wucht altwestfälische Eigenart treffend zum Ausdruck bringt. Schlicht gegliedert ist diese Front im Erdgeschoß nur durch die beiden rundbogigen Türen, das große Radfenster des Mittelgeschosses und durch die waagerecht angeordneten sieben Schalllöcher . Der einzige plastische Schmuck der Hauptfront sind die Statuen des heiligen Karl Borromäus, des Kirchenpatrones, und der heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute. Die übrigen Seiten der Kirche sind ganz einfach gehalten. An dem Außenbau erkennt man den Kern des Innenraumes. Die Seitenschiffe sind niedrig, das große Hauptschiff dagegen breit und gewaltig. Hier stört nichts die Verbindung zwischen Altar, Kanzel und Gemeinde."1

1 Der historische Abriss ist frei zitiert aus: Wolfgang Scholtz: Chronik von Dorstfeld , unveröffentlichtes Manuskript, S. 138/139. Vielen herzlichen Dank dafür!